Hilft konservative Therapie bei (Arthrose bedingten) Knieschmerzen?

In vielen Fällen kann eine konservative Therapie Knieschmerzen lindern. Auch bei Arthrose bedingten Schmerzen im Knie können Physiotherapie und Medikamente zu einer vorübergehenden Besserung beitragen. Die Arthrose wird dadurch aber nicht geheilt. Eine konservative Therapie versetzt den Patienten in eine Situation, mit seinen Knieschmerzen und Bewegungseinschränkungen auch ohne Operation zurechtzukommen. Wenn Medikamente aber nicht mehr ausreichen, die Schmerzen auszuhalten, ist eine Knie-Prothese ratsam.

Schmerzen im Knie: Wann ist eine Operation notwendig oder ratsam?

Vor dem Einsatz eines künstlichen Kniegelenks sollten alle konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie und die (vorübergehende) Einnahme von Medikamenten ausgeschöpft sein. Wenn die Schmerzen im Knie dennoch unerträglich sind, sollten Betroffene sich eine wichtige Frage stellen: Möchte ich die Schmerzen weiterhin ertragen? Ein beratendes Gespräch beim Orthopäden hilft bei der Entscheidung. Der Arzt sollte dabei unbedingt die Bedürfnisse des Patienten berücksichtigen und umfassend beraten, statt vorschnell zu operieren. Die Empfehlung zum Einsatz eines künstlichen Kniegelenks basiert auf drei Dingen: 1. Leidensdruck des Schmerzgeplagten, das heißt, wie groß sind die Knieschmerzen? 2. Die körperliche Untersuchung. 3. Die radiologische Untersuchung des Kniegelenks. Führen alle drei zum gleichen Befund, kann der Betroffene von einem künstlichen Kniegelenk profitieren.

Sie haben seit längerem starke Knieschmerzen und benötigen einen ärztlichen Rat?

Im Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung der Klinik Bad Windsheim beraten wir Sie gern. Vereinbaren Sie einfach unverbindlich einen Termin zur Sprechstunde, auch, wenn Sie sich eine Zweitmeinung einholen möchten.