Erweiterte Diagnostik und kürzere Wartezeiten
Das MVZ Radiologie an der Klinik Neustadt a.d. Aisch erweitert seine radiologische Ausstattung um ein weiteres Magnetresonanztomographie-System (MRT). Am Montag wurde ein neues Gerät des Typs MAGNETOM Free.Max von Siemens Healthineers angeliefert. Mit der Inbetriebnahme verfügt die Klinik künftig über zwei MRT-Systeme: das bestehende 1,5-Tesla-MRT sowie das neue 0,55-Tesla-Niederfeldgerät.
Das zusätzliche MRT soll vor allem die Untersuchungskapazitäten erhöhen und damit die Versorgung der Patientinnen und Patienten im Landkreis verbessern. Der reguläre Betrieb ist nach Abschluss der Installation und Testphase in etwa vier Wochen geplant.
„Hierbei handelt es sich um ein Niederfeld-MRT mit einer magnetischen Feldstärke von 0,55 Tesla. Der besondere Vorteil für die Patientinnen und Patienten ist die im Vergleich zu unseren bestehenden Geräten deutlich größere Öffnung mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern. Das erhöht den Komfort während der Untersuchung – insbesondere für Menschen mit Platzangst“, erklärt Dr. Florian Zahnleiter, Ärztlicher Leiter der Radiologie.
Das neue System wird künftig vor allem für die muskuloskelettale Diagnostik eingesetzt, also für die Bildgebung von Gelenken und Gelenkerkrankungen. Durch die zusätzliche Kapazität sollen sich auch Wartezeiten auf MRT-Termine im Landkreis verkürzen.
Der Transport und die Einbringung des rund drei Tonnen schweren Geräts waren eine logistische Herausforderung. „Das System zeichnet sich durch seine kompakte Bauweise und ein sogenanntes Dry-Cool-System aus. Es benötigt nur rund 0,7 Liter Helium und kommt ohne aufwendige Vakuumtechnik aus. Dadurch lässt es sich vergleichsweise effizient installieren“, erläutert Thilo Gehnert, Projektleiter bei Siemens Healthineers. Das MRT konnte dank seiner kompakten Bauform ohne größere bauliche Maßnahmen in das Klinikgebäude direkt über den Haupteingang eingebracht werden.
Für das Team der Radiologie war die Anlieferung ein besonderer Moment. „Bemerkenswert war die Installation des neuen Geräts. In Zentimeterarbeit wurde das MRT in den vorgesehenen Raum transportiert und ausgerichtet. In den kommenden Wochen folgen nun die technischen Abnahmen und Tests“, so Zahnleiter.
Auch aus Sicht des Kommunalunternehmens ist die Investition ein wichtiger Schritt für die regionale Gesundheitsversorgung. Stefan Schilling, Geschäftsführer des MVZ, betont:
„Mit dem zusätzlichen MRT stärken wir die radiologische Versorgung im Landkreis deutlich. Die Kombination aus unserem bestehenden 1,5-Tesla-Gerät und dem neuen Niederfeld-MRT ermöglicht eine noch flexiblere Terminplanung und verbessert den Zugang zu moderner Bildgebung für die Bevölkerung in unserer Region. Mit der Erweiterung baut das MVZ Radiologie in Klinik Neustadt a.d. Aisch die radiologische Diagnostik weiter aus und reagiert auf die steigende Nachfrage nach MRT-Untersuchungen.







