Top Ergebnisse für Bad Windsheimer Orthopädie

Klinik ist unter den besten Zentren der Region

Im jährlichen Klinikranking der Nürnberger Zeitung, welches im Juni veröffentlicht wurde, belegte die Klinik Bad Windsheim erneut Topplatzierungen: Beim Einsatz eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenks ist die Klinik unter den besten drei Kliniken in der Region. Dr. Mathias Bender, Chefarzt des zertifizierten Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung an der Klinik Bad Windsheim erklärt das Ranking, die Hintergründe und dessen Bedeutung in einem Interview:

 

Lieber Herr Dr. Bender, ist dieses Ranking für die Kliniken bedeutend? Wenn Ja, warum?

 

Ja. Mittlerweile halte ich das Ranking für wichtig. Die Nürnberger Zeitung (NZ) hat 2016 erstmals ihre Daten zu den einzelnen Behandlungsergebnissen veröffentlicht und hat sich inzwischen in Auswertung und Interpretation verbessert.

Dieses Ranking wird von unabhängigen Wissenschaftlern der WISO der Uni Erlangen-Nürnberg erstellt. Es werden keine Krankenhäuser sondern Behandlungsergebnisse beurteilt, und somit die Frage beantwortet, wo man Qualität finden kann.

 

Welche Kriterien stehen zugrunde, entsprechen diese der Realität?

 

Insgesamt werden 14 Indikatoren zur Beurteilung herangezogen, die aus öffentlich zugängigen Quellen stammen. Dies sind z.B. die strukturierte gesetzliche Qualitätsmessung von Kliniken über das AQUA-Institut, Routine Auswertungsdaten der AOK, Fallzahlen, Weiterempfehlungsraten von Patienten und Bewertung von Internetportalen, um die wichtigsten Quellen zu nennen. Hier sind auch Komplikationsraten, Infektionstraten, Re-Operationen usw. beinhaltet.

Es ist bewiesen, dass nur 50 % der Patienten in der Lage sind, auf Klinikportalen veröffentlichte Informationen richtig zu deuten. Das Ranking nimmt den Patienten diese Arbeit ab. Das Ranking ist ein Wegweiser für Patienten geworden.

 

Was genau bedeutet das Ergebnis für die Klinik Bad Windsheim und den Landkreis Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim?

 

Der Klinikcheck vergleicht alle Krankenhäuser im Umkreis von rund 50 km um Nürnberg, die eine bestimmte Leistung erbringen, in unserem Falle den Einbau eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenkes, und berechnet deren Qualität anhand der unabhängig und wissenschaftlich erhobenen Daten. Danach werden die Leistungserbringer bewertet. Wir sind überdurchschnittlich gut

 

Was genau bedeuten diese Ergebnisse für Sie persönlich?

 

Genau das, was das Ergebnis des Klinikchecks ergeben hat. Die Klinik Bad Windsheim hat eine überdurchschnittlich gute Qualität beim Einbau von künstlichen Hüft- und Kniegelenken. Wir halten nicht nur mit. Wir befinden uns mit an der Spitze von 47 Kliniken im Umkreis von 50 km um Nürnberg. Dies macht mich stolz auf die Entwicklung unserer Abteilung

 

Was denken Sie - welche Elemente Ihres Behandlungs- /Versorgungskonzeptes haben zu den sehr guten Ergebnissen geführt?

 

Mit entscheidend dürfte sein, dass wir trotz der hohen Fallzahlen, (wir liegen in der Häufigkeit der Eingriffe sowohl für Hüft- wie Kniegelenke an dritter Stelle), ein kleines und übersichtliches Haus sind. Der persönliche Patientenkontakt ist bei uns gegeben, was sich in den extrem positiven Patientenempfehlungen wiederspiegelt. Wir kümmern uns weiterhin um unsere Patienten, und nicht nur um ein Gelenk, dass ersetzt werden muss.

Darüber hinaus punkten wir durch eine jahrzehntelange Erfahrung unseres Hauses in der Endoprothetik und einem Team mit erfreulich geringer Personalfluktuation. Die Identifikation unserer Mitarbeiter mit Ihrem Krankenhaus und mit unserem Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung ist extrem hoch. Nicht zuletzt hat unser neues Behandlungskonzept der schnellen Genesung enorm zur Patienten-und Mitarbeiterzufriedenheit beigetragen.

 

Welche Zukunftspläne haben Sie in Bezug auf das EPZ?

Mein persönliches Ziel ist es, die Bürger unseres Landkreises auch weiterhin auf höchstem Niveau zu behandeln. Mein Team steht für patientenorientierte, heimatnahe Versorgung mit höchster Qualität. Hierfür ruhen wir nicht, bilden uns weiter, modernisieren unsere Behandlungskonzepte und nutzen die modernsten Implantate. Meine Aufgabe ist es, aktiv dazu beizutragen, dass diese Kenntnis bei allen niedergelassenen Kollegen sowie bei unseren Landkreisbürgern ankommt. Wir sind ein kleines Krankenhaus im ländlichen Bereich, das mag sein, aber wir sind ein Team mit dem gleichen Ziel. Ich bin sicher, man beneidet mich um dieses Team.

 

 

Bild: Ein Teil des Teams des Endoprothetikzentrum: Gerontologin Josefine Mühlroth, OP-Leitung Beate Baltrusch, Chefarzt Dr. Mathias Bender, Vorstand Stefan Schilling, Stationsleitung Margit Schmidt, Landrat Helmut Weiß, Sekretärin Lore Hassel und stv. Physiotherapieleiter Thomas Schuster.